Juniorinnen A - Matchbericht vom 13.09.2020

Endlich ist es so weit, nach langem Warten und Bangen um eine stattfindende Meisterschaft, dürfen wir zur aufbrechen Turnhalle, in der es von Neuem losgehen mit dem Spiel um den gelochten Ball. Diese Runde findet in Kappel (SO) statt. Dort sollen wir als erstes gegen UHC Meiersmaad spielen und als zweiten Gegner dürfen wir gegen das Heimteam STV Kappel spielen. Es ist noch früh am Morgen und wir sind noch etwas müde als wir in Kappel ankommen. Doch dann heisst es umziehen und sich vorbereiten auf das Spiel, den Fokus finden. Wir freuen uns alle, eine gewisse Nervosität lässt sich nicht abstreiten. Doch wie uns unsere Trainerin versichert, ist dies ganz normal. Am Wichtigsten ist, dass wir Freude haben, an dem wofür wir Woche für Woche trainieren.

 

Erster Match:

Los geht’s gegen Meiersmaad. Nach dem obligatorischen Sprint und unserem Teamruf, sind wir voll fokussiert auf das Spiel. Der Schiedsrichter pfeift das Spiel an und wir beginnen ruhig, können immer wieder den Ball erobern und uns nach vorne kämpfen. Dann kommt auch schon das erste Goal unsererseits. Die Freude ist gross und wir wollen mehr, wir kämpfen weiter, um noch mehr Tore zu erzielen. Auch die Verteidigung lassen wir nicht ausser Acht und sind immer zu darauf bedacht, die Kommunikation unter den Feldspielern aufrecht zu halten, um den Gegnern keine Chance zu geben ein Tor zu schiessen. Doch dann plötzlich ein Pfiff. Es ist Halbzeit. Wir sind in Führung. Die Freude ist riesig, die Trainerin mahnt uns, dass noch gar nichts in sicheren Tüchern ist und um sie zu zitieren; „ein Puffer im Unihockey ist auch sehr schnell wieder aufgebraucht!“. Wir wissen alle, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen und noch einmal Vollgas geben müssen. Die zweite Hälfte beginnt und zuerst scheint es gut zu kommen, doch mit der Zeit merkt man, wir werden müde und teilen uns unsere Kraft ein. Dann geschehen die entscheidenden Fehler und die Gegner kommen auch noch zu drei Toren. Doch dann kommt endlich der erlösende Schlusspfiff und wir gewinnen das Spiel mit 16:3.

 

Zweiter Match:

Diesmal spielen wir gegen das Heimteam. Bekanntlich immer ein etwas schwereres Spiel als die anderen. Denn ein Publikum kann vieles ausmachen. Wir kennen diese Mannschaft noch nicht und müssen im Spiel beurteilen, was ihre Stärken und Schwächen sind. Der nun schon zweite Anpfiff an diesem Tag fällt. Wir machen unbeirrt, wie beim ersten Match, weiter lassen uns nicht einschüchtern. Wir versuchen jede Situation, die sich uns bietet zu nützen und auch Situationen zu kreieren, in denen wir gefährlich vors Goal kommen. Dies scheint uns zu gelingen, denn es fallen die ersten Tore. Es bleibt nicht bei einem oder zwei, es werden immer mehr. In der Halbzeit stehen wir ein zweites Mal in Führung. Wieder die mahnenden Worte unserer Trainerin, die uns sagt, wir sollen jetzt auf keinen Fall überheblich werden. Mit diesen Worten gehen wir wieder aufs Feld und siehe da, sie wirken. Immer mehr Treffer kommen zu Stande. Doch dann fangen wir an die Nervosität der Gegnerinnen auf uns zu übertragen und spielen nicht mehr so sicher wie zuvor. Die mentale Unterstützung unserer Trainerin hilf uns wieder zurück in das ruhige und überlegte Spiel zu finden, wie zu Beginn. Der erneute Pfiff erklärt den wohl verdienten Feierabend für uns. Wir gewinnen auch das zweite Spiel mit einem grossartigen Resultat von 21:0. Was uns besonders stolz macht ist, dass wir unserem Goalie ein zu 0 ermöglichen konnten, denn für sie war es die erste Meisterschaftsrunde, in der sie im Goal agierte. Auch sie hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt.

 

Zum Schluss würde ich gerne noch einmal unsere Trainerin zitieren: „Diese Resultate kennen wir doch, in der Vergangenheit waren sie nur öfters umgekehrt“. Diese Worte zeigen, wie lange wir als Team dafür trainieren durften und wie oft wir einstecken und nach Hause gehen mussten, ohne diesen Sieg in der Tasche, den wir uns doch jedes Mal so sehr erhofft hatten. Doch wir gaben nie auf und haben unsere Fehler analysiert und daran gearbeitet, um daraus zu lernen, um irgendwann an diesem Punkt stehen zu können und diese Resultate auf unserer Seite wissen zu können.

 

Tamara